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Unterschied zwischen einem Bikerboot und Engineer-Boots?

 

Boots sind bei Damen und Herren gleichermaßen beliebt und in der Mode derzeit up to date. Ob zu Jeans, Sommerkleid, Leggings oder Motorradkluft – mit Biker-Boots und Engineer-Boots ist man absolut im Trend. Stilbruch ausgesprochen erwünscht. Charakteristisch für diese Boots sind ihre abgehackte Form sowie eine Bikerschlaufe über dem Spann und ihr klobiges Design.

Klobiges Design

Es gibt sie in vielen verschiedenen Ledervarianten – in Nubukleder, Glattleder, Wildleder, Veloursleder und in Knautschoptik -, und ebenfalls mit ölresistenter Gummisohle. Neben den klassischen Biker Boots gibt es ebenfalls die Biker-Stiefelette, die einen kürzeren Schaft hat, ansonsten aber im gleichen Look daher kommt. Bevorzugte Farben bei Biker-Boots sind Brauntöne und klassisches Schwarz. Damen-Biker-Boots dagegen sind durchaus auch in trendigen Farben auf dem Markt zu finden.

Mit herkömmlichen Cowboystiefeln haben Biker-Boots hingegen nichts zu tun. Im Gegensatz zu deren spitzem Outfit haben die Boots eine gerade Fußkappe und sind dadurch wesentlich bequemer zu tragen. Sie eignen sich durchaus auch zum Motorradfahren – wie der Name schon sagt –, allerdings eher für Kurztrips und für Bikertreffen, bei schönem Wetter und vorzugsweise für Chopper-Fahrer, da sie doch mehr etwas fürs Auge sind und nicht ganz so robust wie die extra dafür produzierten Motorradstiefel. Füße sind bei Stürzen lediglich durch das Leder geschützt, da die Biker-Boots weder über Stahlkappen noch Stahlsohlen oder spezielle Polsterungen verfügen. Auch starken Witterungseinflüssen wie Regen und Schneematsch sollten sie besser nicht ausgesetzt werden.

Engineer-Boots sind eine Variante der Biker-Boots und wie diese in zahlreicher Auswahl erhältlich. Sie gehen auf die ursprünglich für Bauingenieure entwickelte Fußbekleidung zurück. Daher ihr Name.

Auch sie sind bei Bikern und allen anderen modebewussten Schuhträgern sehr beliebt.

Meist sind sie aus schwerem Leder und haben im Gegensatz zu Biker-Boots eine runde Fußkappe. Die klassischen Engineer-Boots haben sowohl eine harte Schale als auch einen harten Kern. In ihnen sind häufig doppelte Lederschichten verarbeitet. Charakteristisch für sie ist eine integrierte Zehenkappe aus Stahl sowie verstellbare Lederbänder und / oder Schnallen über dem Knöchel und an der Wade. Diese Lederbänder und Schnallen waren ursprünglich nicht zur Zierde gedacht, sondern dienten einem sicheren Halt am Knöchel und einer perfekten Passform.
Während die Sohlen der Biker-Boots in der Regel glatt sind, haben Engineer-Boots eine Sohle aus grobem Gummiprofil.
Es gibt die Engineer-Boots sowohl mit hohem als auch mit niedrigerem Schaft, gängig ist jedoch eine Höhe zwischen 25 und 45 Zentimetern.

Biker-Boots und Engineer-Boots werden von vielen Markenherstellern angeboten. Mitunter sind sie schon ab 100 Euro zu bekommen. Entsprechend der Lederqualität sowie der Qualität der Verarbeitung werden die meisten Modellversionen jedoch erst ab 150 Euro aufwärts angeboten.

Besonders modebewusste Frauen kombinieren Biker-Boots oder Engineer-Boots zum Ledermini oder zum ganz kurzen Jeansrock und sind damit in jedem Fall ein Blickfang auf jeder Party.